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Ich wär dann soweit.

 
ab sofort verlieren alle roten und blauen gutscheine ihre gültigkeit. //

wo die angst ist, geht es lang. einmal hin und weg. wer führen will, muss vorne sein, und ich renne um mein leben. bestimmt zählt jemand die runden mit. in der vorletzten kurve überhole ich mein ego und fange an zu lachen. morgen habe ich muskelkater. //

es ist kalt geworden, aber dieser unwürdige tag nimmt jetzt ein ende. der straßenlärm hat etwas beruhigendes. mit der rechten hand fühle ich nach dem metall an meiner seite und beginne zu laufen, bergauf. es sieht so aus, als hätte ich ein ziel, denke ich und laufe schneller. neben mir wachsen die häuser aus dem boden und ich erreiche den platz über der stadt. außer atem. genauso außer atem wie sie, als sie mich schickte, diesen tag zu beenden. sie hatte keine ahnung, wie leicht mir das fallen würde. das metall schlägt rhythmisch an meine hüfte. ich wär dann soweit. //

schieß mich zum mond. wo grenzen verwischen im staub und das universum meinen wahren namen kennt. wo ich leicht werde, vielleicht, und alles mit mir. über mir der rote abend, hinter mir die nacht, vor mir du. neben mir ich. //

grau wie der himmel steht vor mir die welt. sie hat sich keine mühe gegeben. ich stehe mit einem fuß im rinnstein, drücke trotzig den rücken durch. auf dem glänzenden asphalt spiegelt sich ein kinderlachen. ein letztes mal geküßt zu haben, und sei es nur im traum, war schön. doch jetzt kann ich mich wieder nicht zwischen ihm und mir entscheiden. es beginnt zu regnen, ich entscheide mich für den traum. wenn ich die augen schließe, kann mich niemand sehen. und ich frage mich, ob alles so leer ist, wie es sich anfühlt. und wenn ja - wer das wieder auffüllt. //

 

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